Gerstengras – neu wiederentdeckt

Quelle: Wikipedia.de / Autor: Florian Gerlach (Nawaro)

Quelle: Wikipedia.de / Autor: Florian Gerlach (Nawaro)

Das volle Korn der Gerste ist als Nahrungsmittel schon seit Jahrhunderten fester Bestandteil des Speiseplans – seit einiger Zeit ist nun auch dessen Vorläufer, das Gerstengras, in fast aller Munde. Es bietet eine ungewöhnliche Dichte an Nährstoffen, Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Vitaminen, Bioflavonoiden, Enzymen und Antioxidantien, wie es kaum ein anderes Nahrungsmittel vorweisen kann. Nicht nur die Menge, sondern auch das Verhältnis dieser Stoffe zueinander und deren Balance ist ungewöhnlich und macht das Gras der Gerste nicht nur zu einem hochwertigen Lebensmittel, sondern hat auch positive Wirkung bei einer Vielzahl von Beschwerden:

  • Es verbessert das Wohlbefinden von Patienten, die an der chronischen Darmerkrankung Colitis Ulcerosa leiden.
  • Es wirkt positiv gegen das Risiko von Blutgerinnseln (eine häufige Ursache von Herzinfarkten, Schlaganfällen, Thrombosen und Lungenembolien).
  • Es wirkt ausgleichend auf den Säure-Basen-Haushalt: dieser ist häufig außer Balance, da in der modernen Gesellschaft säurebildende Nahrungsmittel in sehr hohem Maß verzehrt werden. Die daraus resultierende Übersäuerung bewirkt Unwohlsein und wirkt an vielen Zivilisationserkrankungen mit.
  • Es wirkt positiv gegen Entzündungen und Infektionen und scheint eine vorbeugende Wirkung gegen verschiedene Krebsarten zu haben.
  • Es hat auf den Cholesterinspiegel eine senkende Wirkung.
  • Es bewirkt eine Verbesserung bei Stress, Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche und Hyperaktivität.

Gerstengras kann auf einfache Weise selbst angebaut und pur als Beilage für Salate, Gemüsegerichte, Frischkäse, Soßen, Suppen, Smoothies und Fruchtshakes integriert werden. Alternativ besteht die Möglichkeit, das Gras in Pulverform zu erwerben. Dieses kann mit Säfte oder Wasser vermischt getrunken werden. Auch die Einnahme von Kapseln oder Tabletten ist möglich.

Gerstengras wird als vollständiges Gras oder als herausgepresster Saft verwendet. Das komplette Gras wirkt positiv auf Darm- und Verdauungsbeschwerden. Der Saft ist höher konzentriert und ballaststofffrei und wirkt in erster Linie positiv auf die Zellgesundheit, die Blutgefäße, den Alterungsprozess und die Gemütslage.

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