Behandlungen bei Neurodermitis

Patienten, die unter Neurodermitis leiden, sind wahrlich nicht zu beneiden. Die Ursache der Erkrankung ist noch bis heute in der modernen medizinischen Welt nicht völlig geklärt. Klar ist nur insoweit, dass Neurodermitis vererblich ist und zu einem Mangel an lebenswichtigen Fettsäuren führt. Mittlerweile gibt es einige wirksame Methoden zur Bekämpfung der unangenehmen Symptome.

Auslöser
Wichtig ist zunächst, sich einmal vor Augen zu führen, welche Faktoren für die Auslösung der Neurodermitis-Symptome verantwortlich sind. Erkrankte Menschen leiden besonders häufig unter den Auswirkungen der Neurodermitis, wenn sie unter Stress stehen. Dabei ist es vor allem negativer Stress, der – bewusst oder unterbewusst empfunden – die Schübe auslöst. Aber auch Klimaveränderungen und Nahrungsmittelunverträglichkeiten können die Folgen wie Juckreiz, trockene Haut aufgrund starken Feuchtigkeitsverlustes und Entzündungen der Haut auslösen. Eine konsequente Selbstbeobachtung und Analyse der Lebensumstände kann dem Patienten daher schon unter Umständen helfen durch die Veränderung der Umwelteinflüsse und mentalen Einstellung zu einer positiven Entwicklung beizutragen.

 

Was hilft?
Unerlässlich ist eine stetige Hautpflege mit feuchtigkeitsspendenden Salben. Der Feuchtigkeitsverlust durch Neurodermitis muss ausgeglichen werden. Das ist die Basis jeder Neurodermitis Behandlung. Da der Juckreiz durch das damit verbundene Kratzen das Krankheitsbild zusätzlich verschlechtert, sollte der Juckreiz bekämpft werden. Hierfür eignen sich Mittel mit Substanzen wie Mastzellenblocker, Polidocanol oder Antihistaminika. Bekannt sind einige Fälle, in denen die Behandlung mit UV-Licht den Patienten geholfen hat, wobei hiermit natürlich das Risiko von Hauterkrankungen durch UV-Strahlen einhergeht.

Sehr oft werden Verbesserungen auch durch Klimawechsel erreicht. Nicht umsonst befinden sich viele Heilkliniken und Kurorte an Regionen wie der Nordsee oder dem Toten Meer. Aber auch der Aufenthalt in Hochgebirgsregionen hat bei vielen Patienten zu enormen Verbesserungen des Krankheitsbildes geführt. Während eines akuten Schubes schließlich, können entzündungshemmende Cremes eingesetzt werden, die Kortikosteroide enthalten.

So unangenehm die Krankheit auch sein mag – die Patienten brauchen nie zu verzagen. Zwar ist auch heute noch kein Allheilmittel vorhanden, doch ist die Neurodermitis Behandlung in vielen Variationen denkbar und stets einen Versuch wert. Zu jedem Topf findet sich ein Deckel – dies gilt auch bei der Behandlung von Neurodermitis. Abhilfen gibt es viele – nicht alle, aber einige können sehr hilfreich sein.

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